Weichenheizung
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Einbauanleitung für eine elektrische Weichenheizung

Heizanlagen für Weichen

In der Regel werden für den sicheren Betrieb einer Bahnweiche im Winter die Backenschienen, Verschlussfach und die beweglichen Herzstücke beheizt. Optional kann zusätzlich eine Zungenheizung an der Weiche eingesetzt werden.

Allgemeines zum Einbau einer Weichenheizung

Der stabförmige Heizkörper, mit flachovalem Querschnitt, arbeitet nach dem Prinzip der elektrischen Widerstandsheizung, mit einer spezifischen Heizleistung von ca. 300 W/m. Die Heizstäbe der Backer Wolff GmbH erfüllen die Schutzart IP 67. Jeder Heizstab am Bahngleis besitzt einen Einzelanschlusskopf, an den die flexible Leitung angeschlossen ist. Optional kommen für die Weichenheizung auch Heizstäbe mit fest vergossenen Kabeln zum Einsatz. Zum Erreichen der für den Bahnbetrieb geforderten Schutzart IP 65 ist dies jedoch nicht notwendig. Anschlusskopf und Heizstab werden mit geeigneten Befestigungseinrichtungen montiert, die einen guten Wärmeübergang auf die Schiene sicherstellen und trotzdem die Längenausdehnung des Heizstabes bei Erwärmung und in Längsrichtung der Schiene nicht behindern. Die Anschlusskopfbefestigung fixiert den Anschlusskopf des Heizstabs fest am Gleis und verhindert ein Wandern des ganzen Heizstabes in Längsrichtung des Schienenfußes. Außerdem stellt die Anschlusskopfbefestigung eine feste metallische Verbindung zur Schiene her und erdet somit den Heizstab an der Schiene.

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Einbau der Heizstäbe

Um die Befestigungselemente für den Heizstab an den Schienen anzubringen, ist in allen Schwellenfächern der zu beheizenden Weiche unterhalb der Schienen-Unterkante ein zugänglicher Freiraum von 65 mm erforderlich.
Für eine ausfallsichere Montage ist ein besonderer Wert auf eine hochfeste Schraubverbindung der Anschlusskopfbefestigung zu legen – für einen störungsfreien Zugeverkehr auch auf stark befahrenen Bahnstrecken. Die Schrauben sind deshalb mit einem Drehmomentschlüssel mit 68 Nm anzuziehen.

Es dürfen dabei nur die gelieferten Bauteile verwendet werden, d. h. keine zusätzlichen Sicherungsscheiben, Zahnscheiben o. ä.

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Backenschienenheizung

Bei dieser Heizeinrichtung für Gleis-Weichen werden die Heizstäbe auf dem Schienenfuß mittels Klemmbügeln und einer Anschlusskopfbefestigung je Heizstab befestigt. Der Heizstab reicht im Bereich der Zungenspitze zwischen 200 und 600 mm über diese hinaus.

Herzstückheizung

Im Gegensatz zur Backenschienenheizung kommen hier gekröpfte Heizstäbe für Weichenheizungen zum Einsatz. Diese werden mittels Anschlusskopf- und Heizstabschellen am Steg der Schiene befestigt.

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Verschlussfachheizung

In Verbindung mit einer Backenschienenheizung für Weichen wird immer eine Verschlussfachheizung (Spitzen-, Mittelverschlüsse, Verschlüsse im Herzstück) eingesetzt. Mit dieser Heizung werden die Verschlusseinrichtungen der Weiche, einschließlich der Gestänge, komplett frei von Schnee und Eis gehalten. Für den Einbau der Verschlussfachheizung der Weiche ist im Schwellenfach ein Freiraum von 70 mm, ab Unterkante Verschluss, vorzusehen. Der Abstand zwischen Weichen-Heizstab und Verschlussunterkante beträgt 40 bis 50 mm.

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